ANGEBOTE - LAST MINUTE
OFFERTE E LAST MINUT, Frühling, Sommer, Herbst

Frühling, Sommer, Herbst

Angebot gültig - vom 22 April bis 22 JULI -

und vom 26 August bis 28 Oktober -2017

 SCHNEE-BLUMEN-SOMMER-SCHLUCHTEN UND FARBEN 

OFFERTE E LAST MINUT, WILLKOMMEN MIT DEM MOTORAD!!!

WILLKOMMEN MIT DEM MOTORAD!!!

TRENTINO - SÜDTIROL

WUNDERSCHÖNE TOUREN UND ATEMBERAUBENDE LANDSCHAFTEN

FacebookMySpaceTwitterGoogle BookmarksLinkedin

Der rote Tovelsee

Der Tovelsee, italienisch Lago di Tovel, ist ein See im Naturpark Brenta Adamello in Italien. Er hat eine ungefähr dreieckige Form und ist etwa einen Kilometer lang und ca. 500 m breit. Damit ist er der zweitgrößte See der „Dolomiten von Brenta“ mit einer Oberfläche von ca. 382.450 m². Seine maximale Tiefe erreicht 38,5 m, die Seehöhe beträgt 1177,2 m s.l.m. Er wurde auch als Bärensee bekannt, weil dort einige Braunbären zuhause sind, und als roter See wegen dem Phänomen der Rotfärbung des Wassers welches bis 1964 auf Grund einer Alge stattfand.

Der See wird von verschiedenen Fischarten bewohnt, unter anderem dem Seesaibling, der Erlitze und der Bachschmerle, drei verschiedene Kleinfischarten. Um das Wasser herum findet man auch einige Exemplare von Ringelnattern, eine für den Menschen ungiftige Schlange.

Bekannt wurde der See durch eine in biologischer Hinsicht einzigartigen Erscheinung: Bis Mitte der 1960er Jahre nahm der See in den wärmeren Sommermonaten eine dunkelrote Färbung an, weshalb er auch der „rote See“ genannt wurde. Verursacht wurde diese Färbung durch das Massenvorkommen einer Mikroalge aus der Gruppe der Dinoflagellaten, den 20/1000 mm großen Glenodinium sanguineum.

Nach einer Legende verdankt der See seine rote Farbe einer romantischen Liebesgeschichte mit tragischem Ausgang. Damals lebte in der Zone die Prinzessin Tresenga, Tochter des letzten Königs von Ragoli. Ihr wurde von vielen Bewerbern die Hand angehalten doch sie lehnte alle ab. Einer von Ihnen, Lavinto König von Tuenno, gab jedoch nicht auf und als sein Antrag zum hundertsten Mal abgelehnt wurde schickte er ein Heer gegen Ragoli mit der Absicht Tresenga umzustimmen. So war es der Fall, dass sich weder sie noch Ihr Volk dem arroganten König von Tuenno unterwerfen wollten, und sich, obwohl sie sowohl in Zahlen als auch in Kraft unterlegen waren, dem Angriff stellten; die Prinzessin hielt sich nicht im Hintergrund sondern führte ihr Gefolge an.

Der Kampf ereignete sich am Ufer des Sees wo die Bewohner von Ragoli den Hieben der Soldaten von Tuenno unterlagen. Die Prinzessin findet schließlich den Tod durch die Hand Lavintos, welcher sie durch den Stoß seiner Klinge tötet. Am Ende des Tages war der See vom Blut der Toten rot gefärbt und man sagt, dass er sich noch heute verfärbt um an den Mut der Bewohner von Ragoli und ihrer Prinzessin zu erinnern. Auch soll sich ihr Geist, noch heute, nachts an das Ufer des Sees setzen und um das Schicksal ihrer Untertanen zu weinen.